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So schummelte Griechenland den Euro kaputt 16. Februar 2010

Der gigantische Schuldenberg Griechenlands kam nicht von alleine: Über Jahre wurden Bilanzen gefälscht und Geschäfte gemacht, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt waren.

Wie die “New York Times” berichtete, halfen amerikanische Bänder der „Goldman Sachs“ kräftig mit. Und dafür wurde die Bank gut bezahlen: 300 Millionen zahlte Griechenland bis zum vergangene Jahr. Dafür  wurde das Geld auf wundersame Weise vermehrt.

Um die Griechen nicht mit Schulden zu belasten, hatten die Banker einige Tricks auf Lager:

| Der „Cross-Currency-Swap“

Mit diesem Finanzinstrument werden Schulden die in einer Fremdwährung aufgenommen wurden, in Euro getauscht (allerdings eines Tages auch wieder zurück – Laufzeiten: ca. 10-15 Jahre).

Abgerechnet …

‘No Bail Out’ 13. Februar 2010

Ein größeres Problem, könnt ein Gesetz sein, was sowohl der Europäische Union als auch den Mitgliedsländern verbietet, Griechenland mit Geld zu helfen: Die ‘No Bail Out’-Klausel.

In dem Gesetzt  ‘Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)’ steht:

‘Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein.’

Diese Sache wird somit sicherlich noch einige Male den Europäischen Gerichtshof beschäftigen…

Griechenland bedroht den Euro

| Griechenland droht der Bankrott

Es steht fest: Griechenland hat unglaublich viele Schulden und ein schlecht strukturiertes Wirtschaftssystem. Allein im Haushaltsjahr 2010 hat Griechenland ein Schuldenstand von 121 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, erlaubt sind maximal 60 Prozent nach EU-Konvergenzkriterien.

In Griechenland wurden über viele Jahre hinweg Zahlen gefälscht. Dies hat nun seine Auswirkungen. Ohne die gefälschten Zahlen, hätte Griechenland niemals den Euro bekommen dürfen.

| Wie groß ist das Risiko?

Wie groß das Risiko eines Bankrotts ist, darüber streiten sich die Experten. Klar ist allerdings, dass Europa vorher handeln muss. Denn würde Griechenland Bankrott gehen, würde dies…

Was ist das Preisniveau?

Sinkt das Preisniveau, so ist dies eine Deflation (-> Kaufkraft steigt). Steigt das Preisniveau, nennt man dies eine Inflation (-> Kaufkraft sinkt). Steigt das Preisniveau unkontrolliert, ist es eine Hyperinflation. Wenn das Preisniveau ohne Wirtschaftswachstum steigt, versteht man darunter eine Stagflation.

Allgemein bezeichnet das Preisniveau  den Durchschnitt der Preise einer Volkswirtschaft.

Das wirtschaftspolitische Ziel ist es, das Preisniveau stabil zu halten.

Was ist eine Inflation? 12. Februar 2010

Unter dem Begriff „Inflation“ versteht man einen Preisanstieg, der durch das Anheben der gesamten Geldmenge von Staaten oder Banken verursacht wird.

Wird immer mehr Geld auf den Markt gegeben, so verliert es an Wert (Geldentwertung). Da jedem mehr Geld zur Verfügung steht, muss man für Güter mehr Geld ausgeben, das bedeutet, die Preise für Güter werden teurer.

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